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 Jane Volturi

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BeitragThema: Jane Volturi   Do 23 Mai 2013 - 21:54

Steckbrief von -Name einfügen-


Name:
Mein Vorname lautet Jane.
Früher trug ich mal einen anderen Nachnamen, doch den habe ich schon vor langer Zeit vergessen. Heute heiße ich natürlich Volturi.
Alter:
Ich sehe aus wie 14, bin allerdings 1206 Jahre alt.

Verwandlungsdatum:
31. Oktober 814
Geburtsdatum:
20. August 800
Spitzname:
Niemand würde es wagen, mich mit einem Spitznamen anzureden!
Partner:
Keiner

Gesinnung:
Ich gehöre zu den Volturi, sehe mich selbst als gut an, doch die meisten würden mich eher als böse bezeichnen.

Fähigkeit:
Kraft meiner Gedanken und etwas Konzentration kann ich meinem Opfer mit nur einem Blick Schmerzen zufügen.

It's my life
Familie:
Mutter:
Ich erinnere mich nicht mehr an meine Mutter. Weder an ihren Namen, noch an ihr Aussehen oder ihren Charakter. Es ist alles im Nebel der Zeit verschwunden.

Vater:
Auch an meinen Vater kann ich mich nicht mehr erinnern.

Geschwister:
Mein über alles geliebter Zwillingsbruder ist Alec Volturi. Wir haben eine sehr enge Bindung und wenn es nötig wäre, würde ich sogar für ihn sterben.

Lebenslauf:
Ich wurde am 20. August 800 nur wenige Minuten vor meinem Zwillingsbruder Alec in London geboren. Ein großes Glück für unsere Eltern, denn Zwillingsgeburten waren allgemein nicht häufig. Dass beide Kinder überlebten, war noch seltener. Unsere Kindheit verlief mehr oder weniger ruhig, denn Freunden unserer Familie schien es an nichts zu mangeln, während andere, die wir nicht mochten, Unglücke widerfuhren. Anfangs brachten wir diese Geschehnisse nicht mit uns in Zusammenhang, Doch je mehr Zeit verstrich, desto mehr fürchteten sich die Dorfbewohner vor uns. Doch natürlich konnten wir nichts daran ändern, denn über unsere Gaben hatten wir damals noch keine Kontrolle. Freunde hatten wir keine, denn die anderen Kinder mieden uns, was mich im Laufe der Zeit immer wütender und zugleich trauriger machte. Allerdings wuchs die Beziehung zwischen uns immer fester zusammen, denn wir hatten ja nur einander, natürlich abgesehen von unseren Eltern, aber die konnten uns ja auch nicht wirklich verstehen.

Als wir 13 Jahre alt waren veränderte sich schlagartig unser Leben. Wir wurden der Hexerei angeklagt und inhaftiert. Die Befragungen oder eher die Folter, denn anders kann man es einfach nicht bezeichnen, waren schmerzhaft. Tränen flossen unzählige und oft flüchtete ich mich Abends in die Arme meines Bruders, weinte mich in den Schlaf. Nicht einmal an unserem 14. Geburtstag ließ man uns in Ruhe. Denn man wollte unbedingt mit allein Mitteln ein Geständnis erpressen, eine Lüge hören, wo man doch eigentlich nach der Wahrheit suchte. Ich weiß nicht, wie viel Zeit wir in den Fängen der Inquisition verbracht haben. Waren es Wochen oder Monate gewesen? Diese schwere Zeit erreichte, dass das Band zwischen mir und Alec noch mehr wuchs. Irgendwann beschlossen wir dann, ihnen eine Lüge aufzutischen, das zu gestehen, was unsere Foltermeister hören wollten und wir nicht waren. Denn der Tod konnte nicht schlimmer sein, als die Folter. Wir gestanden, dass wir Hexen waren und das Urteil war eindeutig und unmissverständlich. Es gab für ein solches Vergehen nur eine Bestrafung: Der Tod auf dem Scheiterhaufen.

Wenige Tage nach unserem Geständnis war es dann soweit. Wir sollten brennen. Doch zuvor erwartete uns eine schockierende Überraschung: Auch unsere Eltern wurden verbrannt, vor unseren Augen, aus dem einfachen Grund weil sie zwei Hexen in die Welt gesetzt hatten. Es war zu diesem Zeitpunkt der schrecklichste Augenblick meines Lebens. Zusehen zu müssen, wie sie bei lebendigem Leib verbrannten und zu wissen, dass man in Kürze das gleiche Schicksal erleiden musste. Nachdem ein neuer Scheiterhaufen aufgerichtet worden war, stand auch unser Ende kurz bevor. Man band Alec und mich mit den Rücken zueinander an einen inmitten des Holzhaufens aufgerichteten Pfahl. Der Rohstoff brannte schnell, nachdem man ihn mithilfe einer Fackel entzündet hatte und schon bald loderten die Flammen um uns herum. Es war unerträglich heiß, das Feuer lechzte nach unseren Körpern. Ich hatte Alecs Hand ergriffen, um auch im Tode mit ihm vereint zu sein, während ich mit all meinen Gedanken, von Wut getrieben nur noch auf eines konzentrierte: Auf den Wunsch, dass der gaffenden Menschenmenge de gleichen Schmerzen zugefügt würden, wie mir. Doch glücklicherweise kam alles anders, als vorgesehen. Meister Aro rettete uns in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod.

Das schwarzhaarige Oberhaupt der Volturi biss uns und verwandelte uns somit in Vampire. In der Zeit unserer Verwandlung wurde das komplette Dorf mit all seinen Bewohnern dem Erdboden gleich gemacht. Felix kümmerte sich in der ersten zeit um uns und wir lebten uns schnell in Volterra ein. Zum ersten Mal wurden wir wegen unserer Gaben nicht mit Hass und Furcht gestraft. Wir konnten sie kontrollieren und verfeinerten sie sogar im Laufe der Jahrhunderte noch. Ich sehe die Volturi inzwischen als meine Familie an. Es dauerte auch nicht lange, bis Alec und ich die höchsten Positionen der Wache erreichten. Aufgrund unserer Gabe waren wir außerhalb des Schlosses bekannt und gefürchtet. Im Laufe der Zeit entwickelte ich eine gewisse Neigung zum Sadismus, die ich nur zu gerne auf Missionen oder in den Kerkern, dort meist in Gegenwart von Meister Caius, auslebe. Aus mir wurde eine loyale und grausame Gardistin. Vor allem, da ich aufgrund der Ereignisse der Vergangenheit noch immer einen gewissen Hass auf andere mit mir herumtrage. Doch auch wenn sich in meinem neuen Leben sehr viel verändert hat, eine einzige Sache ist geblieben: Die enge Bindung zu meinem Bruder. Ich kann mir ein Leben ohne Alec nicht vorstellen, es bereitet mir ja schon Kummer wegen eines Auftrages von ihm getrennt zu sein, auch wenn es nur für wenige Stunden ist.

Es gäbe sehr viele Geschichten aus meinem Leben zu erzählen, doch widmen wir uns neueren Geschehnissen. Erwähnenswert wäre da wohl in letzter Zeit der Cullen-Zirkel. Das ganze begann, als Edward Cullen die Meister in Volterra aufsuchte und um den Tod bat. Der Grund? Er dachte damals, dass seine Geliebte, ein einfaches Menschenmädchen, gestorben wäre. Ein absurder Gedanke, wegen eines Menschen sterben zu wollen! Zumindest in meinen Augen, doch die Cullens kann man nicht als normal bezeichnen. Welcher normale Vampir ernährt sich schon von Tierblut? Das ist einfach nur eklig. Nun ja, zurück zu Edward. Meister Aro verwehrte ihm diesen Wunsch, vermutlich im Hinblick auf seine Gabe, und bot ihm sogar großzügigerweise an, uns beizutreten. Allerdings schlug er das Angebot aus. Nur Stunden später tauchte dann Edwards Freundin, Bella Swan, zusammen mit seiner Schwester Alice auf. Meister Aro schickte Demetri und Felix, um diesen törichten Idioten zurückzuholen, der doch tatsächlich vor gehabt hatte, sich im Sonnenlicht zu zeigen und damit Hunderten von Menschen auf dem Marcusplatz unsere Existenz zu offenbaren. Da die beiden sich allerdings in den Augen der Meister zu viel Zeit ließen, wurde ich schließlich ausgeschickt, um ihn zu ihnen zu bringen. Ohne zu zögern hätte ich meine Gabe eingesetzt, um den Befehl ausführen zu können, doch das war nicht nötig. Ich brachte sie also zu den Meistern. Minuten später befahl Aro mir, meine Gabe an dem Menschenmädchen auszuprobieren, nachdem er selbst gescheitert war. Ich konzentrierte mich, doch was ich auch versuchte - sie zuckte nicht einmal vor Schmerz zusammen, geschweige denn, dass sie schrie oder sich am Boden wand. Ein Umstand, den ich als persönliche Beleidigung auffasste. Ab diesem Zeitpunkt hasste ich Isabella Swan. Wenn ich irgendwann den Befehl bekommen würde sie zu töten, dann würde ich ihn mit Freuden ausführen - natürlich nicht ohne sie davor lange zu quälen, was ich natürlich auch ohne meine Gabe vermag.

Nur wenige Monate später führte Felix, Demetri und mich ein Auftrag nach Seattle. Die ungewöhnlich hohe Zahl an ermordeten Menschen und ihre Todesursache hatte unsere Meister hellhörig gemacht. Wir sollten die Sache untersuchen. Es stellte sich heraus, dass eine Nomadin namens Victoria, illegalerwesie, eine Armee aus Neugeborenen erschaffen hatte und damit die Cullens, und vor allem Bella, vernichten wollte. Ich ließ sie gewähren, stellte allerdings ein Ultimatum für die Ausführung des Angriffes. Wenn sie Erfolg haben sollte, dann war ich die Cullens und vor allem Bella los. Töten konnten wir sie später auch noch. Sollte dies nicht der Fall sein, so hatte man uns die Arbeit erspart sie zu vernichten. Als wir am Schauplatz des Kampfes ankam, war dieser schon entschieden. Die Cullens hatten, leider, gewonnen. Nur eine Neugeborene lebte noch. Auch wenn Carlisle sagte, wie würden die Verantwortung für sie übernehmen, so konnte ich das nicht zulassen. Ich war sowieso schon nicht gut auf diesen Zirkel zu sprechen, also lag es mir fern, irgendwelche Zugeständnisse zu machen. Desweiteren geben wir Volutri eben keine zweiten Chancen. Man bekommt eine einzige Chance nach unseren Regeln zu leben und wer die verspielt hat eben Pech gehabt. Ich gönnte mir den Spaß, die Kleine etwas zu foltern, ehe ich Felix befahl sie zu töten. Der Auftrag dauerte schon viel zu lange, ich vermisste meinen Bruder bereits schmerzlich, sodass es mich nach Volterra zurückzog.

Schließlich erreichte uns die Nachricht, dass die Cullens ein unsterbliches Kind erschaffen hätten. Etwas, was schon seit meinem kompletten Dasein verboten ist. Die komplette Wache reiste mit den Meistern und, was mehr als erstaunlich war, mit den Meisterinnen Sulpicia und Atehnodora, nach Forks. Dort wurden wir schon von den Cullens, einem Rudel stinkender Wölfe und Freunden von ihnen erwartet. Das war zu erwarten gewesen, denn Alice konnte immerhin in die Zukunft sehen und hatte dort sicherlich unser Kommen erblickt. Unser Auftrag lautete, das Kind und den Clan zu töten. Ich war mehr als bereit dazu, Bella endlich umzubringen, doch abermals wurde mir dieses Vergnügen nicht gegönnt, denn alles kam anders als geplant. Es stellte sich heraus, dass das Kind nicht verwandelt worden, sondern gezeugt worden war. Ein Kind zwischen einem Vampir und einem Mensch. Wir dachten bisher, es wäre unmöglich, wurden allerdings eines Besseren belehrt. Die Wendung der Ereignisse gefiel den Meistern Aro und Caius nicht im Geringsten und ich konnte es ihnen nicht verdenken, denn auch mir gefiel es nicht. Gezwungenermaßen befahl Meister Aro den Rückzug und die Einzige, die getötet wurde, war die Informantin, Irina Denali, weil sie uns mit falschen Informationen versorgt und die Cullens zu Unrecht angeklagt hatte. Entsprechend schlecht gelaunt kehrte ich nach Volterra zurück.


That's me
Aussehen:
Mein Erscheinungsbild? Nun gut, wenn es unbedingt sein muss ... Ich bin mit meinen 1,42m einfach nur klein. Auch wenn das bei meinem äußerlichen Alter nicht unbedingt verwunderlich ist, so hasse ich diese Tatsache trotzdem. Denn wer will denn bitte ernsthaft sein ganzes Leben lang im Körper eines Kindes feststecken? Mein Körperbau ist recht zierlich und somit sehe ich auf jeden Fall zerbrechlicher aus, als ich in Wirklichkeit bin. Als sonderlich feminin kann man ihn aber nicht bezeichnen - ich war zum Zeitpunkt meiner Verwandlung eben noch mitten in der Entwicklung. Meine Haut ist, wie bei allen Vampiren, blass und das Sonnenlicht bricht sich in ihr wie in einem Prisma. Keinerlei Narben sind auf meinem Körper zu finden. Zum Glück, denn wäre ich noch ein Mensch, so wäre ich mit Narben übersät, die von der Folter stammten. Blutrote - oder bei Durst schwarze - Augen werden von langen Wimpern umrahmt. Mein hellblondes Haar trage ich meist in einem strengen Knoten. Meine Lippen kann man als voll bezeichnen.

Charakter:
Ich bin, ganz offen gesagt, eine kleine Sadistin. Es bereitet mir tierische Freude, andere zu quälen, bevorzugt natürlich mit meiner Gabe. In gewisser Weise kommt bei solchen Momenten das Kind heraus, das ich eigentlich immer noch bin. Natürlich bin ich auch ziemlich skrupellos, denn wie könnte ich sonst meine Neigungen ausleben, wenn ich Skrupel hätte, andere zu quälen? Desweiteren bin ich manchmal ziemlich impulsiv und handle ohne nachzudenken. Oder würde es versuchen, wenn Alec mich in den meisten Fällen nicht zurückhalten würde, wenn ich mich mal wieder fast in Schwierigkeiten bringe. Er ist auch der einzige, der mich beruhigen kann wenn ich, trotz meiner Selbstbeherrschung, einen Wutanfall bekomme.
Kommen wir doch zu Alec - meinem Zwillingsbruder, meiner zweiten Hälfte. Ich liebe ihn über alles. Unsere Bindung zueinander hat sich im Laufe der Jahrhunderte nur noch mehr gefestigt und ich kann mir einfach nicht vorstellen, ohne ihn leben zu müssen - ein solches Dasein könnte man wohl nicht einmal Leben nennen. Es ist ja schon unangenehm, wenn wir wegen eines Auftrages getrennt werden. Umso mehr sehne ich mich dann nach dem Zeitpunkt, zu dem wir endlich wieder vereint sind.
Den Meistern, besonders natürlich Aro gegenüber, bin ich zu 100% loyal. Ich bin stolz darauf, ein so hochrangiges Mitglied der Wache zu sein und diesen Stolz zeige ich offen, auch wenn vermutlich die meisten denken, ich sei arrogant. Aber im Ernst - ich gehöre zur Königsfamilie der Vampire, da bin ich doch etwas besseres als das ... nennen wir es mal Fußvolk.


Stärken:
skrupellos
sadistisch
loyal
meine Bindung zu Alec
Selbstbeherrschung

Schwächen:
Impulsiv
mein Bruder
arrogant
körperliche Stärke
Jähzornig

Vorlieben:
Alec
Jemandem Schmerzen zufügen
Menschenblut
Volturi
meine Gabe

Abneigungen:
Bella Cullen
unterschätzt werden
mein Kinderkörper
Verräter
Feuer

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BeitragThema: Re: Jane Volturi   Sa 25 Mai 2013 - 22:54

Schreibprobe


Von oben herab sah ich in die offenkundig hasserfüllten Gesichter der Menge der Schaulustigen, die sich um den Holzhaufen angesammelt hatte. Ihre Anwesenheit hatte nur einen Grund: Sie wollten die Hexen brennen sehen - meinen Bruder und mich. Nur durch den Holzpfahl getrennt, an den wir beide gefesselt waren, standen wir da und harrten dem Unvermeidlichen. Dem Feuertod, wie es für das, was wir angeblich waren, nur zu üblich war. Ich hing mehr in meinen Fesseln, als dass ich stand - das Seil war das Einzige, was mich noch aufrecht hielt. Einerseits würde der Tod eine Erlösung sein - die Schmerzen, die ich momentan empfand, würden verschwinden - doch zuvor hieß es, die Schmerzen, die das Feuer verursachen würde, zu überstehen. Doch konnte man mir noch mehr Schmerz zufügen, als ich schon erduldet hatte?

Mein ganzer Körper, vor allem die Schultern, schmerzte, da man mich mit Gewichten an den Füßen aufgezogen hatte. Meine Finger waren mehrere Male gebrochen, ebenso wie ich wegen der spanischen Stiefel nicht einmal mehr vermocht hatte zu gehen. Ich schloss die Augen und tastete nach Alecs Hand, ergriff sie, auch wenn es schmerzte. Mein Bruder war immer an meiner Seite gewesen. Gemeinsam hatten wir die peinliche Befragung überstanden, oft genug hatte ich mich in seinen Armen in den Schlaf geweint. Gemeinsam hatten wir uns dazu entschlossen, unsere Peiniger anzulügen und gemeinsam würden wir nun sterben.

Ich öffnete meine Augen wieder und erblickte, wie die Männer mit Fackeln in den Händen auf den Scheiterhaufen zu traten - die Menge johlte und schrie, man möge uns endlich verbrennen. Wut erfasste mich plötzlich, mein Überlebensinstinkt erwachte. Eigentlich war ich mit meinen vierzehn Jahren doch zu jung zum Sterben! Mit zornigem Blick taxierte ich die Menschen, wünschte ihnen die Schmerzen, die ich empfand, noch empfinden würde, während unsere Peiniger unaufhaltsam auf die Richtstätte zu schritten. Dann wurde die erste Fackel an das Holz gehalten und ich konnte nicht verhindern, dass mir Tränen der Verzweifelung über die Wangen liefen. Warum war die Welt so ungerecht? Wenn es wirklich einen Gott gab, warum befreite er mich und meinen Bruder nicht? Es war alles gelogen - er hatte uns ja auch nicht vor der peinlichen Befragung, der Tortur, bewahrt. Die Flammen wurden größer und bald würde es vorbei sein, bald hätte unser Leben ein Ende.
"Ich liebe dich Alec" flüsterte ich, die letzten Worte, die ich je an meinen geliebten Bruder würde richten können.

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