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 Das Wohnzimmer

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BeitragThema: Das Wohnzimmer   Mi 2 Okt 2013 - 20:32

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Liam Avery

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do 11 Jan 2018 - 21:26

# Liam Avery & Cariba Sánchez
# First Post


Was machte ein Vampir zu der Zeit, wenn die ganzen Menschen schliefen? Sich irgendwie die Zeit vertreiben… Richtig. Was sollte man denn auch großartig machen.
Ich überlegte kurz, ob ich noch irgendwas zu erledigen hatte… Ich zog echt in Erwägung noch Hausaufgaben zu machen. Das einzige Problem war hierbei nur, dass ich schon alle fertig hatte. Kurz zog ich auch in Erwägung einfach aus Langeweile jagen zu gehen…. Aber das konnte ich auch nicht machen. So lange wir einen festen Wohnsitz hatten, ging das nicht. Irgendwann würde irgendwem auffallen, dass auf einmal viele Menschen verschwanden.  

Frustriert starrte ich an die Decke des Schlafzimmers. Manchmal hasste ich es echt, dass man zwischendurch einfach nichts machen konnte. Von meinem Ziel war ich gefühlt noch MEILEN entfernt.
Schwungvoll stand ich auf und schnappte mir meinen Laptop und ging in das Wohnzimmer. Vielleicht hatte ich ja Glück und jemand würde sich zu mir gesellen. Woher sollte ich denn wissen, wo alle waren. Hauptsache alle waren zur Stelle, wenn ich es verlangte.

Seufzend ließ ich mich auf der Couch fallen und klappte meinen Laptop auf. Was ich jetzt machen wollte? Ja das ist eine verdammt gute Frage. So kauerte ich hier. Mit einer meiner typischen Jogginghosen und einen grauen Tanktop im Schneidersitz auf der Couch und versuchte irgendwie produktiv zu sein.

Da viel mir eine Sache ein. Wir waren im digitalen Zeitalter. Schnell öffnete ich einen Browser und lächelte vor mich hier. Heut zu tage musste man nicht mehr Zeitungen sammeln, um an Informationen zu kommen. Heute standen diese ganzen schönen Schätze in den Weiten des Internets.
Ich würde nach Vampiren suchen können. Ich könnte schauen, ob ich Anhänger finde. Und die Suche würde so vielleicht etwas einfach sein…

Was wohl Anhaltspunkte waren… Was passierte wohl, wenn Vampire unterwegs waren. So fing ich an zu Googeln. Nach Wildvorfällen, steigenden Kriminalität oder was auch immer darauf hinweisen könnte, dass ein Vampir oder vielleicht auch mehrere unterwegs waren. Vielleicht würde die Nacht wohl produktiver als gedacht.

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Cariba Sánchez

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Fr 12 Jan 2018 - 8:40

Es war eine weitere Nacht in der ich in einer der lokalen Bars in New York auftrat. Um mit dem Trend mitzuhalten hatte ich mir über die Jahre selbst das Gitarrenspielen beigebracht, was mir nun die Möglichkeit bot mich selbst zu begleiten.
Es war gegen drei Uhr Nachts als ich die Bar endlich verliess und einige Schritte ging, zumindest solange bis ich ausser Reichweite war.
Ich lächelte und begann in Vampirgeschwindigkeit durch die Nacht zu laufen. Umso schneller ich bei unserem Haus war, umso besser.
Es dauerte nicht lange bis ich die Haustüre öffnete und hinein ging. Keiner war zu Hause. Keiner bis auf genau eine Person. Liam.
Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und zupfte mein kurzes, schwarzes Kleid zurecht bevor ich meine Gitarre in meinem Zimmer abstellte und ins Wohnzimmer ging.
"Guten Abend Mr. Avery." begrüsste ich ihn lächelnd und stellte mich vor das Sofa auf dem er sass.
Ich küsste ihn kurz auf seine harten, kalten und doch wunderschönen Lippen und lief dann hinüber zu einem der riesigen Fenstern um nach draussen zu sehen.
Der Pool war Nachts unglaublich schön mit all den Lichtern, die das Wasser zu etwas besonderem machten. Nicht das ich irgendwie sentimental wurde bei seinem Anblick und trotzdem, aus  irgend einem Grund zog mich das Wasser regelrecht an.
"Was machst du?" fragte ich als ich mich zu ihm umdrehte und den Laptop begutachtete, der auf seinem Schoss lag.
Es war nicht allzu oft das ich ihn in der digitalen Welt erwischte. Ich biss mir auf die Unterlippe und beobachtete ihn grinsend.
Doch, für den Moment war er genau das was ich wollte und brauchte.

//Sorry das er so kurz geworden ist

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Liam Avery

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Fr 12 Jan 2018 - 10:39

Ich musste zugeben. Meine Motivation war langsam wieder dabei sich zu verabschieden. Das so einfache Vorhaben, Vampire über irgendwelche Berichterstattungen zu finden, stellte sich als nicht ganz so einfach heraus. Irgendwie war es schwer zu filtern, was jetzt wirklich auf Vampir zurück zu führen sein könnte und was jetzt eigentlich nur politische Unruhen oder Idioten gewesen waren. Warum konnte nicht mal eine Sache einfach sein? Warum?
Ich seufzte und schloss frustriert wieder mehrere Fenster. Fand man nämlich eine Sache, musste man nochmal unendlich viele Artikel über dasselbe Thema suchen, um sicher zu gehen, dass die Informationen auch wirklich richtig waren und nicht irgendeinen anderen Grund haben.
„So ein Telefonbuch über Vampire wäre jetzt praktisch!“, murmelte ich vor Frustration vor mich hin. Am liebsten würde ich dieses monströse Ding von Technik einfach zusammenklappen und aus dem Fenster werfen…. Doch hatte ich wieder dasselbe Problem… Mir wäre unendlich langweilig. Da war lieber frustriert.

Ich wollte mich gerade weiter aufregen, als mehr auffiel, dass jemand zu mir in das Wohnzimmer kam. Es war Cariba… Sofort huschte ein Lächeln über meine Lippen und ich sah sie fragend an. Nachdem Geruch zu urteilen, der an ihr haftete, war sie wohl wieder in einen dieser Bars gewesen. Ich konnte ehrlich gesagt nicht verstehen, was sie da immer wollte… Singen… Ja gut… Aber nein.
„Guten Abend, Ms. Sánchez!“, antworte ich mit einem frechen Grinsen und erwiderte den Kuss nur zu gern… Auch wenn sie gerade nicht so gut roch… Nach so einer Bar halt.

Kurz sah ich ihr nach, als sie zu dem Fenster ging. Sie beobachtete mal wieder den Pool. Ich verdrehte kurz die Augen und wandte mich wieder meinem unglaublich frustrierenden Vorhaben zu. Doch dann wandte sich Cariba wieder zu mir und hielt mich mehr oder weniger von den Vorhaben ab.
Ich lehnte mich an die Couch und musterte sie kurz mit meinen roten Augen.
„Ich versuche Vampire über die Berichterstattung zu finden. Immerhin brauchen wir noch etwas Verstärkung!“, meinte ich knapp und sah sie herausfordernd und nahezu kalter Miene an. Wenn sie ein Problem damit hatte, dann konnte mir das ja egal sein. So war ich nun mal und sie würde schon noch rechtzeitig merken, wie frustriert ich eigentlich schon war.

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Cariba Sánchez

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Fr 12 Jan 2018 - 16:12

Ich hörte Liam aufmerksam zu. Vampire über Berichtserstattung? Na wenn das mal kein Reinfall war. Ich lächelte doch dieses Lächeln verschwand ziemlich schnell wieder, als mir auffiel das meine Kleidung und ich selbst nach Alkohol roch.
Ich seufzte und sah mich um. Dank ein wenig sozialem Kontakt wusste ich das keiner ausser Liam heute Nacht hier sein würde und so streifte ich mein Kleid von meinem Körper und öffnete die Tür die hinaus zu der Terasse und dem Pool führte.
Ich wollte mich sowieso ein wenig abkühlen und den alkoholischen Geruch der gegen den der Zigaretten ankämpfe würde ich so auch gleich mit abwaschen.
Noch einmal sah ich zu Liam hinüber bevor ich in das kalte Nass sprang. Es tat gut und war sogar leicht warm auf meiner harten, kalten Haut.
Während ich unter Wasser war, liess ich den Abend noch einmal revü passieren. Natürlich hatte ich ein weiteres Mal den Blick der Männer auf mich gezogen, doch das war es nicht was mich an diesem Abend interessierte.
Es waren viel eher die beiden jungen Frauen die mir heute Abend zugehört hatten und bei dessen Schwärmen ich aufmerksam wurde.
Die eine sprach von einem jungen und sehr talentierten Arzt von dem sie sich hatte behandeln lassen. Sie kam aus einem Ort namens Forks. Wo auch immer das war.
Erst dachte ich, es wäre nichts wichtiges gewesen doch als sie davon anfing wie wunderschön und blass der Arzt war, konnte ich nicht anders als aufzuhorchen.
Und so trank ich einen Bourbon nach dem anderen und lauschte dem Gespräch der Frauen am anderen Ende der Bar.
Während die Stunden verstrichen schnappte ich noch weitere Dinge auf. Dinge wie sein Talent, seine porzelan artige Haut und seinen Titel.
Doctor Cullen es war ein ungewöhnlicher Nachname für das heutige Zeitalter gewesen.
Und dann tauchte ich auf, stieg aus dem Becken und rubbelte meine Haare mit einem Handtuch trocken, dass ich heute Nachmittag auf einem der Liegestühle hatte liegen lassen.
Ich trocknete den Rest meines nur in Unterwäsche bekleideten Körpers und ging wieder ins Wohnzimmer, ohne die Türen zu schliessen.
"Rutsch rüber." befahl ich Liam verführerisch grinsend und setzte mich hinter ihn, sodass ich über seine Schulter auf den Laptop schauen konnte.
Ich war mir nicht sicher ob ihn meine Idee ein wenig entspannen würde aber man konnte es ja mal versuchen, so frustriert und gereizt wie er zu sein schien.
Meine Hände glitten über seine nur von einem Tank Top bedeckten Schultern als ich begann ihn zu massieren. Menschen taten das wenn sie angespannt waren und vielleicht würde es auch Liam ein wenig helfen.
Ich liess mich nicht mehr von seinen Gefühlsschwankungen beeinträchtigen. Früher machte es mir viel mehr aus und manchmal verletzte es mein totes Herz sogar ein wenig doch mit den Jahren gewöhnte ich mich an seine Schroffheit, die er ab und zu an den Tag legte.
Während ich den Nacken des Vampirs mit federleichten Küssen bedeckte, schoss mir der Name Cullen erneut durch den Kopf.
"Schau mal ob du irgendetwas unter dem Namen Cullen oder Dr. Cullen findest." sagte ich und betrachtete dabei seine Hände.
Vielleicht war ich vollkommen falsch mit meiner Vermutung doch Liam suchte nach Verstärkung und einen vampirischen Arzt zu Verfügung zu haben  war vielleicht gar nicht so schlecht.


//ich hoffe das ist okay so...wusste nicht wie wir sonst auf Carlisle kommen sollten xD

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Zuletzt von Cariba Sánchez am Sa 13 Jan 2018 - 14:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Fr 12 Jan 2018 - 18:38

Dieses Weib konnte einen echt fertig machen. Ich konnte beobachten, wie scheinbar grundlos auszog und einfach zum Pool rüber ging. Kurz war ich verleitet auf zu stehen und sie dabei zu beobachten. Ich durfte sowas, immerhin war ich ja ihr Freund , Lebensgefährte oder wie man das auch immer nennen sollte.
Als sie in den Pool sprang, atmete ich aus Gewohnheit einmal tief ein und wusste nicht so recht, wo ich hinschauen sollte. Diese Frau machte mich fertig. Ob ich jemals verstehen würde, was in ihrem Kopf vorgeht. Wahrscheinlich nicht… Da halfen ihm auch nicht seine 300 Jahre weiter.

Wieder versuchte ich mich auf mein Vorhaben zu Konzentrieren und arbeitete mich durch eine Flut an Meldungen. Warum mussten sich die Amerikaner auch nur so oft gegenseitig erschießen? Ich wollte doch nur Hinweise auf einen Vampir finden. Wieder wünschte ich mir das Vampir-Telefonbuch herbei.

Doch ich musste wieder auf sehen, als meine Freundin wieder herein kam. Eingehend musterte ich sie und fragte mich, was sie hier eigentlich versuchte. Mir versuchen zu helfen, konnte es nicht wirklich sein. Sie boykottierte mich eher. Und wie sie das tat.
Ich konnte einfach nur wiederholen… Dieses Weib machte mich fertig.
Natürlich kam ich ihrer Aufforderung nach, ein Stück zu rücken. Ich sah sie wieder aus kalten Augen an. Warum ich das machte? Weil ich nun mal so war. Vielleicht war ich innerlich auch tot. Wer konnte es mir denn großartig verübeln. In meinen ersten Jahre, habe ich Menschen getötet, um ihren Häusern zu leben und mich nochmal wie ein Mensch zu fühlen… Irgendwann geht halt auch das verloren.

Ich wandte mich wieder ab und wagte erst gar nicht zu fragen… Verstehen würde ich es eh nicht.
Ich wandte mich wieder meinem Vorhaben zu, indem ich wieder mehrere Artikel schloss. Doch ich hielt in diesem Vorhaben inne, als sie anfing meine Haut mit leichten Küssen zu bedecken.
Jetzt war es sicher… Sie wollte mich definitiv boykottieren.

Als sie dann wieder auf einmal, konnte ich das Knurren nur sehr schwer unterdrücken. Eigentlich gar nicht… Fragend sah ich sie aus roten Augen an.
„Wen soll ich suchen? Vielleicht solltest du mich auch mal an deinen Gedankengängen teilhaben lassen, dann kann ich dir eventuell folgen!“, stellte ich bisschen schroffer fest, als gewollt. Aber was sollte man machen. Ich war nun auf mehreren Ebenen frustriert und trotz meinen 300 Jahren eigentlich immer noch ein Teenager.


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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa 13 Jan 2018 - 14:41

Als Liam ein Knurren von sich gab musste ich ein Lachen verkneifen.
Manchmal machte es unglaublich grossen Spass ihn beinahe an den Rand des Wahnsinns zu treiben. Auch wenn ich dafür nicht wirklich viel tun musste.
Ich machte damit weiter, ihn zu massieren. Meine Finger kneteten seine Schultern und taten das alles von selbst, während ich seinen Blick einfing.
"Heute Abend haben zwei Menschen über einen Doctor namens Cullen gesprochen.
Sie haben ihn als eine Schönheit beschrieben mit porzellan artiger Haut. Kommt dir das nicht auch seltsam vor? Es ist das beste was wir bisher an Hand von Informationen finden können. Vielleicht liege ich ja falsch aber ein Versuch ist es wert. Also los, gib bitte mal den Namen Cullen ein. Vielleicht haben wir Glück.
" erklärte ich meinem Freund.
Als er mich immernoch ansah verdrehte ich die Augen, legte meine Hand unter sein Kinn und drehte seinen Kopf in Richtung Laptop bevor ich damit fortfuhr in zu massieren und seinen Nacken und seine Schultern mit weiteren kleinen Küssen zu bedecken.
Er musste dringend ein wenig lockerer werden. Meine Gabe bei ihm anzuwenden hatte ich eigentlich schon so gut wie aufgegeben.
Immerhin war er momentan mein . Ich musste ihn nicht mehr dazu bringen mich zu mögen.
"Vertrau bitte nur ein einziges Mal auf mein Bauchgefühl, in Ordnung? Wenn ich falsch liege kannst du mich immer noch verachten." flüsterte ich und behielt meine Lippen so nah wie möglich an seinem Nacken, sodass die Luft die ich beim Reden ausstiess seine Haut streifte.
Erneut grübelte ich über die beiden Frauen nach. Wenn es wirklich ein Vampir war, warum haben sie nie über seine roten Augen gesprochen?
Sie hatten erwähnt das er blond sei und bei seiner vermutlich vampirischen Blässe hätte er sich vielleicht sogar als Albino tarnen können.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa 13 Jan 2018 - 18:49

Ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie sich ins geheim über mich lustig machte. Sie kann einen echt wahnsinnig machen. Aus kalten Augen musterte ich sie. Immerhin wusste ich gerade nicht so recht, was ich von der Situation halten sollte. Sollte ich mich darauf einlassen und unterbinden, dass sie mit mir spielte?
Während sie sprach musterte ich sie aufmerksam und versuchte jede mögliche Information zu erhaschen. Dies bedeutet natürlich auch alles andere, was sie preisgab und nicht nur ihre gesagten Worten. Doch irgendwie konnte ich es immer noch nicht ganz nachvollziehen. Warum beharrte sie jetzt auf diesen Typen? Weil zwei Weibsen darüber gesprochen hatte. Unglaube trat in meine Augen und ich sah sie immer noch fragend an.

Da nahm sie es sich echt heraus, meinen Kopf wieder weg zu drehen. Ich konnte es nur immer wieder wiederholen: Diese Frau machte einen fertig. Wieder begann sie mich zu massieren und zu küssen. Ich atmete einmal tief durch und tippte diesen seltsamen Namen in die Suchleiste ein. Mal sehen, ob sie recht hatte, als sie dann auf einmal inne hielt und etwas flüsterte, hielt ich inne.
„Du weißt doch ganz genau, dass ich dir vertraue. Sonst würden wir heute nicht hier sein und du dort nicht sitzen!“, stellte ich ernst fest und lächelte einmal kurz kalt. Wahrscheinlich würde sie das in ihrer Position überhaupt nicht sehen.

Kurz hielt ich nochmal inne, bevor ich die Suchanfrage bestätigte. Ungeduldig starrte ich auf den Bildschirm dieses Laptop. Als Mensch hätte er so ein Ding wohl für ein Werk des Teufels oder so gehalten. Immer wieder erschreckend wie sehr sich die Welt doch veränderte.
Aber viel schlimmer war das Warten… Ich hasse warten!
Dieser Ladebalken bewegte sich gefühlt gar nicht… Okay, wahrscheinlich handelte es sich um 10 Sekunden, aber mir kam es ewig vor.

Es öffnete sich eine Seite mit mehreren Vorschlägen. Anscheinend war dieser Cullen ein Arzt und arbeitete in einem Krankenhaus in Forks. Wo auch immer Forks lag? Hörte sich fast an wie eine Krankheit….
Ich öffnete einen Link. Wir gratulieren Dr. Cullen…bla…bla…bla. Uninteressiert musterte ich die Zeilen dieses Artikels. Mein Blick wurde von einem Bild in Anspruch genommen. Schnell öffnete ich das Bild in voller größer und betrachtete es kritisch (nach einer erneuten Ladebalkenkriese).

Auf dem Bild lächelte einem ein Mann, der etwa im Alter von Mitte zwanzig bis Anfang dreißig, war lächelte einem entgegen. Ich musste zugeben, dass er schon blass war und ihn Menschen wohl durchaus als sehr schön bezeichnen. Es gab so eine Dinge, die ihn zu einem Vampir qualifizieren könnten, aber das auf einem Bild zu beurteilen, war sehr schwer. Vor allem heut zu tage, wo alle ihre Bilder bearbeiteten oder sich zehn Tonnen Schminke in das Gesicht klatschten. Vor allem passten seine Augen nicht. Sie waren golden. Das hatte ich noch nie gesehen.
„Meintest du den?“, fragte ich und drehte mich wieder zu Cariba um, ehe ich sie fragend musterte.
„Ob er zu den Idioten gehört, die sich haben Iris haben färben lassen? Oder ob er Kontaktlinsen trägt?“

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Cariba Sánchez

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo 15 Jan 2018 - 0:13

Ich konnte schon wieder nicht umhin zu lächeln als er mich darauf hinwies, dass wir heute nicht hier sitzen würden, würde er mir nicht vertrauen.
Ein wenig in Gedanken nickte ich und massierte ihn weiter.
Als der Laptop Liam`s Befehl endlich folge leistete und seine Suche Ergebnisse hervor brachte war ich erstaunt.
Also war dieser Arzt wirklich ein wenig bekannter und anscheinend genauso begnadet. Ich grinste in mich hinein als Liam ein Bild öffnete doch in dem Moment als ich die Augen des Arztes sah, wich mir das Grinsen abrupt aus dem Gesicht.
Das konnte nicht möglich sein. Ich hatte doch sämtliche Vorkehrungen getroffen um nicht an meinen besten Freund erinnert zu werden, nie wieder.
Und da war es; Das wovor ich  mich so viele Jahrzehnte gefürchtet hatte. Als Liam einen Witz über die Augen dieses Vampires riss, musste ich ein Knurren stark unterdrücken.
Das war alles andere als lustig.
Wütend fiel emin Blick auf den Teppich der den holzigen Boden vor dem Sofa bedeckte. Ich wurde so wütend das mir die Tränen in die Augen geschossen wären, würde ich noch so etwas wie Tränenflüssigkeit produzieren.
Es fiel mir unglaublich schwer mich zu kontrollieren. Meine Hände verliessen die Schultern des Vampires vor mir und sanken leblos auf meinen Schoss.
Ich konnte es nicht glauben. Genau das war der Grund warum ich die Volturi ohne Kopf sehen wollte. Sie hatten ihn umgebracht. Meinen Nick. Der vegetarische Vampir den ich anfangs sogar verspottete. Zumindest so lange bis er mir zeigte was für einen Unterschied das töten von Tieren und Menschen machte.
"Weder noch. Das sind keine Kontaktlinsen und er hat sich auch nicht die Iris färben lassen. Cullen ist ein Vampir, Liam." erklärte ich knapp nach dem ich sicher genug war das meine Stimme nicht mehr beben würde vor Wut und Trauer.
Ich wollte es meinem Vampir erklären doch in diesem Moment fand ich einfach keine Worte. Seinem Spott nach zu urteilen wusste er nicht was vegetarische Vampire waren und so sehr ich es ihm auch erklären wollte, ich kam mit mir selbst nicht einmal klar in diesem Moment.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo 15 Jan 2018 - 10:38

Als ich in das Gesicht von Cariba sah, hatte ich das auf einmal das Gefühl irgendetwas verpasst zu haben. Auf einmal blickte sie schon fast finster drein und das war für Sie überhaupt nicht typisch. Ganz nebenbei legte ich den Laptop beiseite und musterte sie genau. Sie schien mit ihren Blicken den Teppich töten zu wollen und wirkte generell fast wie ein geprügelter Hund.
Ich würde aufpassen müssen, was ich jetzt sage oder tue, denn irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass alles was ich jetzt machen könnte tierisch nach hinten losgeht. Denn so eine Cariba hatte ich noch nie gesehen.

Dann meinte sie noch was von wegen, dass dieser Gelbauge eine Vampir sei, aber irgendwie schien mir gerade die Gemütslage meiner Partnerin wichtiger zu sein. Wer konnte denn schon eine instabile Anführerin gebrauchen?
Ich fuhr mit meiner einen Hand an ihre Wange und zwang sie sanft dazu mich an zusehen.
„Hey, was ist den jetzt passiert?“, fragte ich und merkte wie in meiner Stimme soetwas wie Sorge mitschwang… Ekelhaft war sowas oder? Ich versuchte sie mit einem Lächeln aufmunternd an zu sehen und musterte sie sehr genau. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich vermuten, dass sie etwas verbirgt.
„Mir ist gerade so ziemlich egal ob dieser Cullen Kontaktlinsen trägt oder ein Vampir mit keine Ahnung was ist… Du musst wissen, dass ich meine Freundin vor mir sitzen ab, die gerade so wirkt als hätte man ihr das Herz herausgerissen und sagt nichts. Und all das Wegen einem Bild von einem Fremden.“, starrte ich meinen kläglichen Versuch sie auf zu muntern.

Immer noch hatte ich meine Hand an ihrem Gesicht und ich merkte, wie meine Augen hin und her, als sie forschend musterte.
„Es ist nichts passiert, du kannst immer mit mir reden und ich bin für dich da ja?“, versuchte ich es weiter und versuchte nicht zu zeigen, dass ich gerade überfordert war. Manchmal sollte so etwas ja helfen… Ich weiß ja nicht.
Ich überlegte kurz sie zu küssen und so aus ihren Gedanken zu reißen, aber irgendwie schien mir das zu heikel.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo 15 Jan 2018 - 14:02

Liam`s plötzliche Fürsorge überraschte mich. Nein, ich war schon fast erschrocken darüber. So kannte ich ihn überhaupt nicht.
Doch auch wenn mich seine Fürsorge verunsicherte war ich irgendwo ein wenig dankbar dafür. Es beruhigte mich ein klein wenig, auch wenn was gerade passiert war mich völlig aus der Bahn geworfen hatte.
"Er mag vielleicht ein Fremder sein aber die Farbe seiner Augen ist mir alles andere als fremd." murmelte ich. Er hatte Recht mit dem was er sagte. Es fühlte sich wirklich an als hätte man mir das Herz herausgerissen.
Was Liam als nächstes von sich gab verwirrte mich noch mehr. So sehr, dass ich meine Trauer für einen kurzen Moment vergass.
Ich erkannte meinen Freund nicht mehr wieder. Was war nur in ihn gefahren?
Seuzfend fuhr ich mir mit den Fingern durch die Haare und schaute in die tief roten Augen meines Gefährten.
"Ich weiss das du für mich da bist. Immerhin bin ich die einzige für die du da sein kannst." flüsterte ich und ein schwaches Lächeln huschte mir über die Lippen. Es war als hätte ich meine Stimme und damit auch mein ganzes starkes Selbst verloren.
Noch einmal seufzte ich und legte meine Stirn an die eiskalte, harte Stirn von Liam.
Ich musste mich unbedingt wieder fangen.
Kurz schloss ich die Augen, atmete ohne es zu müssen einmal tief durch und begann zu erzählen. Er hatte es verdient endlich zu erfahren warum ich die Volturi so sehr hasste.
"Ich habe dir nie den Grund genannt warum ich die Volturi verachte. Vielleicht ist es an der Zeit das du es erfährst." begann ich und küsste den Vampir vor mir kurz auf seine harten Lippen bevor ich erneut anfing zu sprechen.
Dieses Thema würde unglaublich viel meiner Kraft kosten.
"Ein paar Jahre bevor du in mein Leben getreten bist war ich noch keine Einzelgängerin. Ich war immer zu mit meinem besten Freund unterwegs...Sein Name war Nick. Er hatte ebenfalls goldene Augen. Das ist kein Vampir gendeffekt oder so etwas ähnliches...Es ist mehr eine Art anderer Lebensstil. Du kannst diese Ernährungsweise fast als Vegetarier bezeichnen, genau wie bei Menschen die kein Fleisch essen, so trinken die vegetarischen Vampire kein menschliches Blut. Sie ernähren sich von tierischem Blut und dieser Cullen tut eben genau das. Er ernährt sich von Tierblut genau wie mein bester Freund Nick es tat. Ich habe damals einen ziemlich dummen Fehler begangen und habe einer dieser bescheuerten Regeln gebrochen die die Volturi aufgestellt haben. Eigentlich kamen sie in dieser Nacht um mich zur Strecke zu bringen doch Nick hat sich praktisch vor mich geworfen. Er wollte mich um jeden Preis beschützen und hat dafür mit seinem eigenen Leben bezahlt. So konnte ich fliehen und auch wenn ich nicht weiss warum haben diese idiotischen Vampire nie wieder nach mir gesucht. Sie haben meinen besten Freund ermordet, deshalb will ich ihre Köpfe rollen sehen." erklärte ich langsam und sehr darauf bedacht nicht mit zitternder Stimme zu sprechen.
Das ich einmal selbst vegetarisch gelebt hatte und goldene Augen hatte als ich noch mit Nick unterwegs war verschwieg ich besser.
Ich wollte nicht das Liam mich verspottete oder als schwach bezeichnete. Nach dem die Volturi Nick umgebracht hatten war ich so wütend das ich eine ganze Nachbarschaft abgeschlachtet hatte. So fand ich wieder zu menschlichem Blut und habe mich seit dem nie wieder von einem Tier ernährt.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo 15 Jan 2018 - 18:12

Als erstes musste ich erst einmal feststellen, dass ich mir diesen Trick würde merken müssen. Ob das mehrmals funktionieren würde? Bei Gelegenheit würde ich das wohl nochmal ausprobieren müssen. Wenn man mit so kleinen Überraschungen ein solches Ergebnis erzielen konnte.

Als sie ihre Stirn gegen die meinige lehnte, ließ ich meine Hand in ihren Nacken wandern. Nicht das sie auf die Idee kam, sich sofort wieder zu entfernen. Aufmerksam beobachtete ich sie dabei, wie sie die Augen schloss und einmal tief durchatmete. Während sie sich zu sammeln schien, dachte ich noch einmal kurz über ihre Worte nach. Sie hatte da sehr viel wahres gesagt… Ich hatte echt niemand anderen. Wenn ich ehrlich war, dann brauchte ich auch nicht unbedingt jemanden, aber das hieß nicht, dass ich das zwischen uns auch genoss. Es hatte definitiv auch Vorteile.

Als sie mich flüchtig küsste, ärgerte ich mich kurz, dass ich das nicht getan hatte. Anscheinend wäre es wohl doch in Ordnung gewesen. Doch diesem Gedanken hang ich nicht sonderlich lange nach, da ich eher damit beschäftigt war ihr Aufmerksam zu zuhören.
Ich musste mehrere Sachen feststellen.
1. Sie schien doch mehr vor mir zu verbergen, als mir eigentlich bewusst war.
2. Wie konnten Vampire von Tierblut leben? Galt wirklich Blut ist Blut?
Und 3. Ich hatte keine Ahnung wie ich weiter damit umgehen sollte.


Ich entschloss mich für die einfachste Variante weg zu gehen. Ablenken und ein bisschen diese Schiene weiterfahren.
So musterte ich sie noch einmal kurz, ehe ich sie dieses Mal küsste und dieses Mal bisschen verlangender, als sie es zuvor getan hatte. Dabei zwang ich sie mit sanfter Gewalt in eine liegende Position, sodass ich mich über sie stützte.
Mit einem Lächeln auf den Lippen ließ ich wieder von ihr ab und musterte sie kurz.
„Wir werden diesen Bastarden schon den Kopf abreißen. Und wenn es das letzte ist, was ich tue!“, versprach ich ihr und lächelte sie an, während sich wieder eine gewisse kälte in meine Augen schlich.
„Aber dafür brauchen wir noch Verstärkung! Also wie ist unser Plan? Undercover nach Forks?“, fügte ich noch etwas neckisch an. Doch ich ließ nicht sofort die Möglichkeit zu antworten, viel eher küsste er sie nochmal verlangend. Immerhin war ich körperlich noch ein Teenager. Ich konnte da nichts für.
„Das hast du übrigens davon, wenn du so um mich herum turnst!“, hatte ich eigentlich noch scherzend anfügen wollen, doch meine Stimme schien eher vor Kälte zu klirren. Okay… Das nannte man doch wohl im Ton vergriffen.

Ich löste mich wieder von ihr und zog den Laptop wieder auf meinen Schoß, nachdem ich mich wieder in den Schneidersitz gezwängt hatte.
„Also… Vorschläge?“, riss ich nochmal extrem das Ruder im Zusammenhang mit dem Thema um.
Wie hieß es so schön. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Ich wollte einfach noch irgendwas produktives heute schaffen. Damit diese Nacht wieder für wieder nichts verstrich.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di 16 Jan 2018 - 12:05

Und aufs neue musste ich feststellen das Liam heute Nacht für einige Überraschungen zu haben war. Er war fast schon ein wenig dominant, was mir nicht minder gefiel das musste ich zugeben.
Als er mich küsste liess ich mich komplett auf ihn ein und erlaubte ihm sogar mich sanft aufs Sofa zu drücken.
Ich musste zugeben, dies war nicht mein stärkster Moment. Ich war normalerweise alles andere als schwach und berechenbar doch der Schock was Nick und diesen Cullen anging stand mir noch immer ein wenig ins Gesicht geschrieben.
Es war für mich nie einfach gewesen über ihn nachzudenken und ich hatte dieses Thema hauptsächlich verdrängt, was nun zu diesem kleinen Zusammenbruch führte.
Doch Nick war nicht der einzige Grund. Er war nicht der Hauptgrund warum ich das Gefühl hatte als hätte man mir den Boden unter den Füssen weggerissen.
Nein, der viel grössere Grund war Abby. Meine Tochter die ich genau wie Nick an die Volturi verloren hatte. Mein kleines ein und alles.
Doch ich wusste das der Gedanke an Abby mich noch schwächer darstehen lassen würde also entschied ich mich mit meiner Trauer allein fertig zu werden und Liam nichts davon zu erzählen. Zumindest nicht ohne das er fragte.
Was Liam sagte ermutigte mich ein wenig doch wieder hatte es mir die Sprache verschlagen, also nickte ich und liess seine Worte auf mich wirken.
Ich wollte Aro tot sehen. Und nicht nur ihn. Ich wollte jeden dieser Idioten ohne Kopf sehen.
Als er darauf zu sprechen kam was unser Plan war und er vorschlug nach Forks zu gehen nickte ich erneut, doch bevor ich die Möglichkeit hatte zu antworten befanden sich seine Lippen erneut gegen meine gepresst.
Ich erwiderte den Kuss so verlangend und innig wie ich es nur konnte während meine Hand  durch sein kurzes Haar fuhr.
"Es ist das klügste was wir momentan tun können. Wenn wir diesen Cullen wirklich auf unsere Seite ziehen könnten würde uns das vermutlich einen kleinen Vorteil verschaffen." stimmte ich meinem Freund zu sobald er von mir abliess und beobachtete jeden seiner Bewegungen.
Das hast du übrigens davon, wenn du so um mich herum turnst! gab er in einem kühlen Ton von sich und ich konnte nicht um hin die Augen zu verdrehen. Er war eben wer er war, trotz Überraschungen.
Ich entschied mich dazu seinen Kommentar zu überhören und setzte mich in Vampirgeschwindigkeit auf.
Er fragte mich nach Vorschlägen. Ehrlich gesagt hatte ich kaum welche.
"Lass uns weiter nach Informationen über Cullen suchen. Vielleicht bekommen wir ja sogar heraus wo er sich momentan aufhält. Das Internet hält so einiges bereit wenn man nur auf den richtigen Seiten sucht." erklärte ich und zückte mein Handy.
Ich öffnete den Webbrowser und begann ebenfalls nach Dr. Cullen zu suchen. Vielleicht hatten wir ja Glück.
In meinem Hinterkopf dachte ich immernoch an meine Tochter.
Ich wollte diese Schutzmauer nie durchbrechen doch ich hatte es soeben getan und mir war nicht bewusst wie lange ich brauchen würde dieses Loch wieder zu versiegeln.

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Liam Avery

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di 16 Jan 2018 - 20:05

Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass sie da noch viel mehr vor mir verbarg. Ob da mehr hinter steckte als ihren Freund, den sie an die Volturi verloren hatte. Oder dieser Nick war ihr verdammt wichtig gewesen. Aber dafür hatte er ihr Gefährte sein müssen und wie wir alle an Marcus sehen…. Egal eigentlich sollte ich gar nicht so viel darüber nach zu denken.

Zumindest war es auch schön zu sehen, dass sie langsam zu ihrem alten selbst zurückfand. Man(n) hatte auch manchmal seine Mittel und Wege. Zumindest versuchte ich mir das immer wieder konsequent einzureden.

Ich beobachtete sie kurz dabei, wie sie ihr Handy herausholte. Sie hatte meine Worte ignoriert, aber eigentlich konnte es mir ja auch egal sein, immerhin hatten sie ja noch wichtigeres vor.
„Ich nehme mal ganz stark an Forks. Der Artikel ist noch nicht so alt!“, stellte ich das offensichtlich fest. Und jap… Forks klang immer noch wie eine Krankheit. Pass auf, sonst wirst du an Forks sterben… Hörte sich schon bedrohlich an oder nicht? Innerlich schüttelte ich den Kopf. Auf diese Art und Weise war man definitiv nicht produktiv.

Ich legte den Kopf etwas schief und musterte dieses Wunderding der Technik.
„Wenn wir zu den diesem Cullen wollen? Wie machen wir das? Wir können ja schlecht einfach an seine Haustür gehen und anklopfen!“, stellte ich nüchtern fest, wobei diese Vorstellung schon was hatte.
„Am besten verkleiden wir uns als Menschen, mit Kontaktlinsen, Schminke und ganz viel Parfüm und irgendwelchen anderen stinkenden Substanzen, dann erkennt der uns nicht so schnell!“, wollte ich scherzen, doch irgendwie klangen diese Wörter viel ernster als ich gewollt hatte. Egal. Carbia würde es schon verstehen. Dafür müsste sie mich nun lange genug kennen.

//Sorry, dass es so kurz geworden ist

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Cariba Sánchez

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di 16 Jan 2018 - 23:27

Ich gab mir die grösste Mühe meine Trauer um meine Tochter zu verbergen und atmete einmal tief durch.
Dieses ganze Thema war nun mal nicht einfach für mich.
Als Liam mich über Forks informierte nickte ich ein wenig benommen. Ich konnte es einfach nicht komplett abstellen. Noch einmal atmete ich durch obwohl ich es überhaupt nicht musste und gab Dr. Cullens Name erneut in den Browser ein. Beim ersten Mal hatte ich mich wohl vertippt.
Ich musste nicht lange suchen bevor ich einen zweiten Artikel üb er den Doctor fand. Ein durchaus interessanter Artikel.
Erneut war der Arzt mit seinen Augen, die wie flüssiges Gold schienen auf einer Seite abegbildet und darunter war geschrieben, wie sehr sich die Stadt Forks über einen neuen, stellvertretenden Krankenhausleiter freute.
Also wurde er befördert? Ich fand Cullen`s Vornamen schnell heraus und grinste vor mich hin. Carlisle Cullen. Sehr interessant.
Nachdem ich den Artikel überflogen hatte und eigentlich schon wieder auf meine Suchmaschiene zurück kehren wollte, entdeckte ich aber noch etwas anderes.
Es war eine Anzeige die geschaltet wurde, in der stand das eine private Cocktailparty in Ehren von Dr. Cullen`s Beförderung auf dem Anwesen der Cullens stattfinden würde.
Grübelnd zog ich eine Augenbraue nach oben. Also war er nicht allein. In diesem Artikel schien es fast als würde er einen Clan haben.
Noch mehr Verstärkung für uns. Es war perfekt. Und wie es der Zufall wollte, war ein Anwesen in dem selben Artikel abgebildet.
Alles andere würde ich allein herausbekommen. Ich kannte mich trotz meines Alters sehr gut mit der heutigen Technik aus und wusste genau wie ich durch verschiedene, vermutlich auch illegale Suchmaschienen die Adresse des Anwesens herausfinden konnte.
Nicht das es wirklich notwendig gewesen wäre. Forks schien so ein kleiner Ort zu sein und das Anwesen lag, soweit das Bild es erläuterte ausserhalb, ein wenig versteckt zwischen unzähligen Bäumen.
So schwer konnte das  Haus also nicht zu finden sein, selbst ohne illegale Suchmaschienen.
Mit Liam`s nächsten Satz hatte er durchaus recht doch die Idee die darauf folgte klang für mich sehr absurd.
"Liam Avery mit einem pfund Make up in seinem makellosen Gesicht und eine Flasche
Dolce&Gabana am Körper. Das ist nicht nur das absurdeste sondern auch vermutlich witzigste was ich jemals aus deinem Mund gehört habe, babe.
" lachte ich lauthals los und schüttelte den Kopf. Es half.
Es linderte den Schmerz und die Trauer um Abby, wenn auch nur für kurze Zeit.
Ich bekam mich kaum ein vor Lachen und hoffte das er mir deswegen nicht böse war. Es drang nur ganz selten durch, seine lockere Gelassenheit einmal zu lachen oder rumzublödeln doch wenn es das tat, mochte ich ihn um so mehr.
Und ehrlich gesagt hoffte ich das dies einer dieser Abende war, an denen er nicht ganz so star, kalt und grimmig war wie sonst.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mi 17 Jan 2018 - 10:44

Irgendwie erleichterte es mich dann doch, als sie anfing zu lachen. Anscheinend war der Ton doch nicht zu ernst gewesen und notschlachten (wegen unverständlicher und übermäßiger Trauer) musste man sich auch nicht… Immerhin etwas. Bei ihrem Lachen konnte ich auch nicht anders, als zu Lächeln. Auch wenn ich wusste, dass diese Lächeln nicht unbedingt meine Augen erreichen würde, aber tat es nicht… Aber ich lächelte, dass konnte man mir doch auch mal zu Gute halten.

Ich stellte den Laptop auf den Wohnzimmertisch und musterte meine Freundin überlegend.
„Freut mich, dass ich zu deiner Belustigung bei tragen konnte!“, meinte ich ehrlich. Okay. Langsam nervte es mich auch, dass die Sachen immer deutlich anders klangen als ich sie meinte. Solange aber Cariba noch die richtige Bedeutung raus filtern konnte, war ja alles in Ordnung.

„Auch wenn es absurd ist, es würde diesen Cullen auf jeden Fall zu Anfang verwirren!“, stellte ich fest und grinste neckisch. „Dann mach einen besseren Vorschlag, wie man sich mehreren einem Vampir nähern kann oder das er gleich denkt, dass wir eine Bedrohung darstellen. Zwar scheinen die keine Menschen zu töten, aber es sind immer noch Vampire und wir beide kennen den Überlebensdrang oder nicht!“, sponn ich meine Gedanken weiter und musterte den Display des Laptops etwas aus der Ferne.

„Also hast du einen besseren Vorschlag und hast du etwas über unseren geheimnisvollen Arzt heraus gefunden? Vielleicht ob da ein Clan ist?“, wie auch den Gedanken mit dem Clan kam? Es war einfach wahrscheinlich. Vampire die einen festen Wohnsitz hatten neigten einfach extrem dazu, dass sie in einem Clan lebten. Sie z.B. auch die Volturi oder der Zirkel in Ägypten.

„Wenn dir nichts besseres einfällt, müssen wir uns wohl verkleiden… Wobei mit den Kontaktlinsen würde ich vielleicht überlegen… Nicht, dass die uns sofort umbringen, weil wir Menschen bevorzugen!“, stachelte ich noch ein bisschen… Zumindest auf meine Art und Weise.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do 18 Jan 2018 - 8:42

Ich biss mir auf die Lippen und grinste, als er sagte er hätte zu meiner Belustigung beigetragen. Das war wohl durchaus der Fall gewesen.
Mit einiger Mühe schob ich den Gedanken an Abby so weit in den Hintergrund wie möglich. Es hatte hier keinen Platz und das letzte was ich wollte war es, schwach gegenüber meinem Gefährten zu wirken.
Als er fragte ob ich einen besseren Vorschlag hatte und den natürlichen Trieb der Vampire beschwichtigte, nickte ich.
"Wir werden ihnen einen Besuch abstatten, doch ohne Chanel, Make up und unangenehmen Kontaktlisen. Der Clan von Carlisle Cullen scheint etwas zu planen." erklärte ich und drückte Liam mein Handy in die Hand.
Jetzt würde auch er sehen wie in dem Artikel Die Cullens geschrieben stand und sehen das sie wirklich eine Art Clan waren.
"Wir gehen auf diese Party. Vermutlich werden sie mehrere Menschen so wie Vampire einladen. Sollten wir dort aufkreuzen, können sie uns nicht angreifen ohne ihren Menschen Angst zu machen oder sie gar mit umzubringen. Sie sehen aus als wären sie genauso zivilisiert wie wir. Zumindest dem Anwesen nach zu urteilen. Und da Cullen als Arzt arbeitet bin ich mir sicher das er Kontakt zu dem einen oder anderen Menschen pflegt." schlug ich vor und sah hinaus in Richtung unseres Pools.
Meine Augen wurden unfokusiert, denn eigentlich starrte ich mehr in die Leere als das mein Blick wirklich auf den Pool gerichtet war.
Kontaktlinsen? Kontaktlinsen waren unsinnig. Zu gefährlich. Damit konnten wir vielleicht ein paar Menschen täuschen aber sicher nicht diesen Cullen oder seinen Clan.
"Kontaktlinsen sind zu auffällig, Liam. Wieviel weisst du über unsere Art? Sie richen uns doch sowieso und sie werden unser Herz nicht schlagen hören genauso wenig wie das Blut riechen das in unseren Adern laufen sollte....Und soweit ich weiss gibt es keine goldenen Kontaktlinsen die wirklich echt wirken..." grinste ich und küsste seine Schläfe.
Es muss einen anderen Weg geben. Einen besseren Weg.
"Wir brauchen eine Tarnung die idioten sicher ist...Egal was wir dafür in Kauf nehmen müssen. Die Verstärkung, sollten wir sie auf unsere Seite bekommen ist es wert." sagte ich eigentlich mehr zu mir selbst als zu meinem Freund und rätselte weiter vor mich hin.


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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do 18 Jan 2018 - 20:02

Ich musterte Cariba kritisch. Das dieser Cullen wohl zivilisiert lebte, da wäre ich von alleine schon fast drauf gekommen. Immerhin würden Menschen dann doch schonmal skeptisch werden, wenn ihr Arzt nicht zivilisiert wirkte. Wenn er nicht Menschen zurecht kommen würde oder einen festen Wohnsitz hätte. So schlau und weitsichtig waren Menschen dann doch. Auch wenn sie dennoch zu blind für die meisten Sachen waren. ‚

Und mit der Party. Ich wusste nicht so recht. Zum einen war es eine wunderbare Chance, aber wie zur Hölle kam man denn bitte unerkannt auf die Party von Vampiren? Wahrscheinlich eigentlich gar nicht. Viel eher könnte man sich fast ein blinkendes Schild mit >> Schaut her, ich bin ein Vampir, der Menschenblut trinkt<< umbinden, in der Hoffnung, dass es so offensichtlich ist, dass sie es übersehen würden. Wie sollte man sich da bitte tarnen?

„ Wie stellst du dir den bitte so eine Tarnung vor? Wir inszenieren einen Schüleraustausch, wohlgemerkt innerhalb der USA, ganz zufälligerweise nach Forks ...“[b], ich machte eine kurze Pause –es hörte sich immer noch an wie eine Krankheit, aber nagut – holte unnötigerweise Luft und sprach dann weiter: [b] „… Du kommst dann mit um auf mich als meine große Schwester auf zu passen, weil ich alleine nicht zu Recht kommen würde? Viel eher haben wir noch ein anderes Problem. Wir würden da nicht jagen können. Das scheint ein totales Kaff zu sein, da fällt es auf, wenn auf einmal Menschen fehlen“

Ich hielt kurz inne und sponn den Gedanken für mich weiter. Aber irgendwie kam ich zu keinen zufriedenstellenden Ergebnis. Ich verzog den Mund.
„Kann es sein, dass wir uns in der Zeit - wie hast du das genannt? – vegitarisch ernähren müssen, um nicht sofort aufzufallen?“, fragte ich etwas zerknirscht. Dieser Gedanke widerte mich jetzt schon an.

Irgendwie hatte mich keine Motivation verlassen.
„Argh, da bekommt man ja Kopfschmerzen von? Wenn wir das hinter uns haben, machen wir mit dem vorhin weiter!“, stellte ich etwas frustriert fest. Konnte ich heute auch mal irgendwas sagen, was auf Anhieb nicht falsch klang, sodass es jeder anders sofort falsch verstehen würde.

Ich vertraute der gesamten Situation so überhaupt nicht.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Fr 19 Jan 2018 - 0:49

Mit Liam`s erster Idee war ich alles andere als zufrieden. Es klang genauso unklug und beinahe....wie nannten es die Menschen heut zu tage? Bescheuert? Ja, es klang bescheuert und ausserdem viel zu aufwendig.
Doch was er dann sagte, klang schon gar nicht mehr so abwegig. Sich von Tierblut zu ernähren war die perfekte Tarnung.
Wir konnten als Vampire auftreten und trotzdem viel weniger bedrohlich wirken wenn unsere Augen bernsteinfarben oder gar gold wirken würden.
"Das ist eine gute Idee...Du bist brilliant." stellte ich fest und strahlte meinen Freund an. Jeglicher Gedanke an meine Vergangenheit war nun verblasst und ich konnte mich voll und ganz auf die Konversation zwischen mir und Liam konzentrieren.
"Aber das bedeutet das wir schon heute damit anfangen müssten. Oder spätestens morgen. Es dauert eine Weile bis sich unsere Augen verfärben. Sie werden zuerst orange bevor sie zu gold wechseln. Die Party ist in zwei Wochen. Am klügsten ist es, wir jagen so oft es geht und das schon bevor wir nach Forks gehen. Wenn wir uns verhalten wie sie, können wir ihr Vertrauen ein wenig schneller gewinnen. Und wer weiss; Vielleicht können wir meinen ehemaligen besten Freund ja doch noch für etwas gebrauchen, selbst nach seinem Tod. Es wäre möglich das die beiden sich gekannt haben. So könnten wir uns als Freunde, was wir im entfernten Masse ja auch irgendwie sind ausgeben und so tun als hätte Nick uns auf diesen Weg gebracht. Das Menschenblut sollte bis dahin vollständig aus unseren Körpern verschwunden sein." ich redete wie ein Wasserfall doch aus irgend einem Grund war ich inspiriert von der Idee.
Es war das klügste was wir tun konnten. So könnten wir auf die Party kommen und mit ein wenig Ehrlichkeit berichten, dass wir ganz zufällig in einer Bar etwas über die Farbe von Carlisle`s Augen gehört hatten und uns erhofften, endlich Vampire zu finden die waren wie wir.
Dieser Gedanke war alles andere als abwegig. Immerhin brauchten wir ihre Hilfe.
"Wir werden uns geschwächt fühlen. Vertrau mir, ich weiss wovon ich rede. Tierblut ist nicht das selbe wie Menschenblut.
Es wird uns weniger befriedigen und vollkommen satt werden wir auch nicht dadurch werden, doch dieses Risiko sollten wir eingehen wenn wir Verstärkung haben möchten.
" erklärte ich und biss mir auf die Lippe.
Hoffentlich würde er mein kleines ich weiss wovon ich rede einfach überhören. Es war nicht das erste mal das ich mich von Tierblut ernähren würde und ich wusste wie es funktionierte. Vielleicht sollte ich Liam doch von meiner Erfahrung berichten.
So konnte ich ihm und dem Rest unseres kleinen Clans wenigstens beibringen wie man sich als vegetarischer Vampir verhielt.
Meine Mundwinkel zuckten als er sich über seine Kopfschmerzen beklagte. Da weiter machen wo wir aufgehört hatten?
Also wenn er von unseren Neckereien und leidenschaftlichen Küssen redete, würde ich keines wegs auf die Idee kommen, ihm mich zu verweigern. Immerhin machte es grossen Spass mit ihm an meiner Seite und es machte alles ein wenig einfacher. Vielleicht sogar ein wenig erträglicher.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Fr 19 Jan 2018 - 20:50

Als Cariba auf einmal ihren Ausbruch hatte, konnte ich nicht anders als sie geschockt an zu sehen. Aus weit aufgerissenen Augen sah ich sie an. Zunächst wusste ich nicht, was sie brilliant fand, denn beide Geschichten oder eher Varianten waren für mich eher abwägig…  
Denn ich war mit beiden nicht einverstanden.

Ihre Motivation war schon fast Angst einflößend. Ich wusste gar nicht, wo das bei ihr auf einmal her kam. Erst war sie unendlich traurig und nieder geschlagen, weil dieser Cullen sie so sehr an ihren Freund - oder wen auch immer - erinnert hatte und jetzt wollte sie ihn voller Motivation und Lebenmutes als Tarnung verwenden. Sie so aufgeregt zu sehen, war gelinde gesagt erschreckend und damit wusste ich fast noch weniger um zugehen, als mit dieser Selbstmitleidphase.

Dann fing sie noch an von den Folgen des Trinkens von Tierblut zu erzählen und ich konnte nicht anders, als sie anzustarren. Fassungslos sah ich sie aus meinen roten Augen an und war einfach total sprachlos.
Gefühlt herrschte in meinem Kopf eine unendliche Leere, während ich versuchte die neuen Informationen zu verarbeiten.

“Du willst das ich Tierblut trinke? Damit ich goldene Augen bekomme?”, fragte ich sie und sah sie immer noch fassungslos an. Jede Frustration und sonstige Emotionen waren vergessen, denn ich war einfach sprachlos. Das sie von mir verlangte war die erste Information, welche zu mir durchgesickert war.

“Woher weißt du das alles eigentlich überhaupt?”, sprach ich die nächste Frage aus die in mir den Sinn gekommen war.

“Also du glaubst mir ernsthaft, dass wenn wir Tierblut trinken und denen diese Geschichte vorspielen, dass das funktioniert? Wie stellst du dir das überhaupt vor? Ich… Hä?”, versuchte ich es erneut. Ich war einfach total sprachlos.
Fassungslos sah sie ich sie immer noch an.

Dieses Weib machte mich verrückt.

//Hoffentlich nicht zu wenig... Habe mit dem Handy getippert

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do 25 Jan 2018 - 9:05

Als Liam mich fragte ob ich das mit dem Tierblut ernst meinte, stutzte ich.
War es nicht genau das, was er zuvor gesagt hatte? Kurz überlegte ich doch eigentlich stand meine Antwort schon fest.
"Wenn du diesem Cullen und seinem Clan zeigen willst das du nicht da bist um sie auszurotten dann müssen wir alle Tierblut trinken und goldene Augen bekommen. Vielleicht wird es einige Diskussionen mit Kisa und Erya geben aber früher oder später werden sie sich damit abfinden müssen. Es ist der einzige Weg Cullen zu zeigen das du ihn und seinen Clan nicht bedrohst." erklärte ich ruhig und dachte nach.
So oder so war es der einzige Weg.
Als er dann fragte woher ich das alles wusste, fand ein Kampf in meinem Kopf statt. Entweder ich erzählte ihm warum ich so gut Bescheid wusste oder ich verweigerte es ihm, was er womöglich sowieso früher oder später herausfinden würde.
Ausserdem würde es ihm vielleicht doch von Nutzen sein, wenn er es wusste. Immerhin konnte er sich so vielleicht einw enig besser auf die Situation einlassen.
"Sagen wir so, Nick, mein Freund der von den Volturi ermodet wurde, hat ebenfalls einst so gelebt." sagte ich beiläufig. Ein wenig zu beiläufig. Es ergab nicht genug Sinn und ich wusste er würde skeptisch werden.
Und dabei hatte ich so sehr gehofft das ich Abby zumindest für heute aus meinem Gedächtnis streichen konnte.
"Als ich noch ein Mensch war, habe ich eine Tochter geboren. Ihr Name war Abby.
Es war mir von höchster Wichtigkeit sie aufwachsen zu sehen. Kurz nach ihrer Geburt wurde ich verwandelt und vor lauter Verzweiflung mein Kind nicht zu ermorden, suchte ich Nick auf. Ich hatte keine Ahnung von seiner Ernährungsweise und eigentlich suchte ich nur nach einem Vampir der mir helfen würde und mir beibringen würde mich zu beherrschen doch was ich an ihm herausfand war noch viel besser. Er brachte mir bei mich von Tierblut zu ernähren und dem Menschenblut den Rücken zu kehren. Es hat ein paar Monate gedauert doch nach dem ich mich unter Kontrolle hatte, konnte ich mein Baby erneut aufsuchen und das Glück war auf meiner Seite als ich sie in einem Waisenhaus fand.
Ich zog sie auf. Abby wusste von Nick und mir obwohl sie ein Mensch war doch sie liebte mich und aktzeptierte mich als ihre Mutter und Nick als ihren Onkel. Es hat alles perfekt funktioniert, bis die Volturi davon erfuhren. Abby war erst sechzehn als Aro, Marcus und Caius auftauchten und sie....umbrachten weil sie von unserer Existenz wusste. Ich weigerte mich sie zu verwandeln denn ich wollte nicht das sie die selben Qualen durchlebt wie ich.
" erklärte ich und atmete tief durch, obwohl es vollkommen unnötig war.
Es fiel mir so unglaublich schwer darüber zu reden.
"Aro hat meine Tochter ermodet und Jahrzehnte später auch meinen besten Freund.
Ich bin sicher es gibt mir mehr als einen guten Grund ihn und seinen arroganten Clan zur Strecke zu bringen, selbst wenn ich dafür wieder auf Tierblut umsteigen muss.
" stellte ich fest.
Ich würde alles dafür tun diesen Vampir so gut wie möglich auseinander zu reissen und seinen Kopf Meilen weit von seinem Rumpf zu verbrennen.
Noch immer schien er verwirrt und ich lächelte ein wenig. Meine Gedanken an Abby und Nick verschloss ich in einer kleinen Schublade meines Gehirns und wendete mich voll und ganz Liam zu.
Kurz und leidenschaftlich küsste ich ihn, zog den Laptop endgültig von seinem Schoss und schwang mein rechtes Bein über ihn, so dass ich auf seinem Schoss platz nehmen konnte.
"Es funktioniert. Vertrau mir. Und wer weiss? Vielleicht brauchen wir nicht einmal grossartig weit her geholte Geschichten zu verbreiten. Denkst du nicht das sie vielleicht selbst einen Grund haben, die Volturi zu töten? Ich kenne kaum einen Vampir der kein Bier mit ihnen hat. Alle die ich bisher kennen gelernt habe, haben jemanden oder etwas an diese arroganten Italiener verloren." lächelte ich und fuhr ihm mit meinen Fingern durch die Haare bevor ich ihn erneut küsste.
Er machte sich zu viele Sorgen.

//Ich hoffe das ist in Ordnung so :*

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do 25 Jan 2018 - 16:29

Cariba schien sehr überzeugt von dieser Idee zu sein und strahlte so eine Ruhe aus, dass ich die fast gruselig fand. Sie brauchte gar kein Wort sagen und mir war ihre Antwort schon klar... Sich von den Blut von Tieren zu ernähren... Das ist doch unnatürlich. Als Mensch hätte ich wohl vor Ekel eine Gänsehaut bekommen. Das hört sich so....
Als sie dann anfing ihre Gedanken aus zu führen, wurden diese Zustände nicht wirklich besser. Sie meinte das vollkommen ernst. Verdattert blinzelte ich ein paar Mal und hörte weiter zu und war sprachlos. Sie wollte sogar Kisa und Erya mitnehmen.
"Okay, dass mit der Bedrohung sie ich ein. Aber du willst Kisa und Erya mitnehmen? 1. Wie willst du die beiden denn dazu bekommen, von deren Stangen und dieser verdammten Drecksladen weg zu kommen? Und sie dann noch dazu bewegen Tierblut zu trinken. 2. Werden die werden uns mit denen Beiden doch nur für die Selbsthilfe Gruppe der Psychopathen halten. Am Ende haben die noch einen im Clan der Gedanken lesen kann oder so und dann haben wir erst recht verloren. Die beiden können wir höchstens als Nachhut mitnehmen. Irgendwo in der Umgebung shoppen schicken, damit sie abends nach uns suchen, falls wir nicht mehr auftauchen!", entgegnete ich zweifelnd. Auf der einen Seite hatte sie recht, aber... Nein. Ich würde die beiden nicht davon überzeugen können, wenn ich selbst nicht wirklich davon überzeugt war. Es würde nur ein Mittel zum Zweck sein, mit welchem ich mich nicht wirklich anfreunden können würde.

Doch großartig konnte ich diesen Gedanken nicht weiter spinnen, denn  irgendwie veränderte sich die Haltung von Cariba und ich merkte förmlich wie sie mit sich selber zu kämpfen schien. Es schien sich genau das zu bestätigen, was ich ein paar Minuten zuvor noch gedacht hatte. "Meine Gefährtin" hatte noch so einige Geheimnisse vor mir. Wahrscheinlich kannte ich sie noch nicht einmal richtig. Immerhin musste man auch bedenken, dass wir nicht diese Wir-werden-uns-immer-und-ewig-lieben-Beziehung führten.
Sie hatte wohl - offensichtlich - eine Tochter gehabt, welche wohl von den Volturi umgebracht worden war. Diese Information ließ mich... irgendwie kalt. War doch vorhersehbar gewesen. Vor allem bei diesen Möchtegern-Königen. Das hätte doch einfach nicht gut gehen können. Vor allem dieses Ding wäre so oder so gestorben... Aber nun ja... Das sollte ich wohl Cariba besser nicht sagen... Generell schien sie nicht wirklich darüber reden zu wollen.
Ein andere Gedanke schlich sich bei mir ein... Würde es ihn Beherrschung kosten auf das Blut von Menschen zu verzichten und Tierblut zu trinken.

Nein als "Gefährte" würde ich mich jetzt eigentlich um Cariba kümmern müssen. Doch die schien es wohl ganz von alleine zu übernehmen. Denn sie küsste mich, was ich nur zu gerne erwiderte. Auch kletterte sie auf meinem Schoß, was ich nur mit einem triumphierenden Lächeln quittierte.
Mich störte es schon eher fast, als sie sich von mir löste und wieder über - wie sie es so schön nannte - arroganten Italiener und diesen Cullen zu sprechen. Ich knurrte kaum hörbar und sah sie ernst an. Ich wollte gerade etwas Protestierendes sagen, doch da schien sie sich wieder zu besinnen und kehrte küsste mich wieder. Ich genoss es fast, wie sie mit der Hand durch meine Haare fuhr. Ich schlang meinerseits meine Arme um ihren zierlichen Körper und zog sie so noch etwas näher an mich heran.

Nun löste ich den Kuss und sah sie mit neckisch funkelnden Augen an.
"Was hältst du davon, dass wir diese Planung für heute vergessen und jetzt einfach bisschen Spaß habe?", fragte ich meine Mundwinkel zuckten leicht, während sich meine Augenbraue den Weg nach oben gekämpft hatte.
Ich wartete gar nicht auf eine Antwort, sondern küsste sie meinerseits stürmisch. Meine recht Hand hatte sich währenddessen in ihren Nacken gelegt, während ich weiterhin dafür sorgte, dass sie nicht einfach weg ging. Man(n) konnte ja nie wissen.

// Ich hoffe, dass geht in Ordnung so

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do 25 Jan 2018 - 23:47

Mit meinen Bewegungen signalisierte ich ihm mehr als deutlich das ich wirklich nicht über Abby oder Nick reden wollte.
Es fügte mir noch immer zu viel Schmerz zu und ich wollte wirklich nicht darauf eingehen geschweige denn vor meinem Gefährten zusammenbrechen.
Es war nicht die Art von ich-werde-dir-alles-anvertrauen oder die bis-der-tod-uns-scheidet Beziehung. Es war eher so etwas wie eine; Hey, ich finde nichts besseres und bevor wir beide einsam und allein in unserem Selbstmitleid versinken, warum nicht miteinander schlafen?
Ausserdem; Er war süss. Und das reichte mir. Zumindest für den Moment.
Nach Jasper und Elijah hatte ich ohnehin nicht das Bedürfnis mich wieder so unsterblich in einen Mann zu verlieben das es mich all meine Stärke kostete.
Als er das mit Erya und Kisa ansprach, schüttelte ich nur grinsend den Kopf.
"Zusammen mit Erya und Kisa haben wir eine grössere Chance auf diesen Clan zu wirken. Dem Artikel nach zu beurteilen lebt dieser Cullen nicht nur mit einer Gefährtin sondern gleich mit mehreren Vampiren zusammen. Was gibt es da wohl besseres als mit mindestens der selben Anzahl aufzutauchen? Wenn wir goldene Augen haben dann werden sie uns vielleicht sogar für eine Art Familie halten die Hilfe benötigt. Und sollten sie wirklich Vampire mit Gaben haben, so wende ich eben meine an. Wenn ich mich genug konzentriere dann kann ich sie alle dazu bringen mir blind zu vertrauen, hast du das etwa schon vergessen? Ich kann einen gesamten Raum dazu bringen sich mir zu unterwerfen wenn ich das wollte. Hab ein wenig Vertrauen in deine Mädchen und deine, von nun an Frau. Solange wir bei diesen anderen Vampiren sind geben wir uns als ein Ehepaar mit zwei Töchtern aus. So wird es für uns einfacher. Eine Art Adoptivfamilie, verstehst du? Es wird weniger auffallen und wenn ich meine Gabe bei jemandem anwende der wirklich Gedanken lesen kann, ist er auch nicht mehr erpicht darauf uns zu durchschauen. Wofür hast du mich denn sonst bei dir wenn nicht um deine Pläne in die Tat umzusetzen? Die beiden müssen mit. " entschloss ich und grinste als er kurze Zeit später meinen Kuss erwiderte.
"Vertrau mir..." flüsterte ich verführerisch und liess meine Lippen an seinem Ohr entlang streifen.
Meine Gabe musste ich dafür nicht anwenden. Wenn Liam auch nur ein klein wenig Vertrauen in mich hatte dann musste ich sie nicht verwenden.
Ausserdem war diese Konversation sowieso gelaufen denn seine nächste Aussage würde jeden Menschen dazu bringen, eine Gänsehaut zu bekommen.
Ich biss meinem Gefährten sanft auf seine Unterlippe bevor ich seinen Kuss ebenso stürmisch erwiderte.
Meine Hand fuhr erneut durch seine Haare bevor sie zu seiner Brust wanderten. Ja, dies würde Spass bedeuten dachte ich mir und grinste in den Kuss hinein.

//Natürlich ist er das. Er ist super, hoffe meiner ist auch okay xD

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di 30 Jan 2018 - 16:23

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Ich hatte heute eine lange Zeit in der Bar verbracht, es war ein guter Rückzugsort von dem Clan in dem ich mich momentan befand. Noch Heute weiß ich nicht so ganz ob es tatsächlich so schlau gewesen ist mich ihm anzuschließen. Zwar will er genauso wie ich die Volturi vom Thron stürzen, doch so ein Jüngling wie er es nun einmal ist, weiß er denn überhaupt wie man einen Clan zu führen hat ohne das er andere auf sich hetzt. Zweifel von denen er mir gerne das Gegenteil beweisen kann. Die Menschen in der Bar beobachtend, wartete ich auf Erya die nicht lange auf sich warten lies. Erya ist wohl momentan die einzige Person der ich wirklich vertraue, sie hat mir geholfen als ich Hilfe gebraucht habe. Zwar ist sie in keinster Weise eine normale Vampirin und trotzdem momentan meine engste Verbündete.  Gemeinsam gingen wir zum Anwesen von Liam und Cariba. Die so genannten Anführer dieses Clans. Dank meiner natürlichen misstrauischen Art lief ich etwas langsamer und lauschte in das Haus hinein. Leise vernahm ich die Stimmen von Liam und Cariba wie sie über etwas sprachen. Ich berührte Erya vorsichtig am Arm um zu signalisieren das sie stehen bleiben sollte. Ich vernahm wie Liam über Erya und mich sprach und schon allein was er für Worte verwendete lies mich leise wütend schnauben. Wie ich es mir gedacht habe, er ist zu jung um seine Clan Mitglieder zu schätzen und vielleicht auch einen nutzen in ihnen zu sehen. Denn ohne Erya wird er unter der Gabe von Jane zerbrechen wie ein kleiner räudigen Köter und meine Gabe könnte ihn hingegen vor jeder Illusion schützen. Weiter lauschend vernahm ich noch Cariba, sie war hingegen der Meinung das sie uns brauchen. Sie redete von den Cullens. Ein clan von dem selbst ich schon gehört habe,da eine mir bekannte Person in diesem Clan ist. Carlisle Cullen, er war einmal ein Teil von den Volturis,daher kenne ich ihn auch, es ist nur eine kurze aber gute Bekanntschaft gewesen.
Als es nichts mehr wichtiges zu belauschen gab sah ich zu Erya ,,Komm, lass uns rein gehen" mit diesen Worten ging ich also weiter zum Haus, machte mir nicht die Mühe zu klopfen oder klingeln, nein ich öffnete einfach die Türe zum inneren des Hauses mit einem Ruck und unterbrach somit Liam und Cariba in dem was sie taten.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di 30 Jan 2018 - 21:28

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Ich warf einen letzten Blick in den Spiegel und rückte noch einmal mein Oberteil zurecht bevor ich meinen Weg aus der Toilette und zu meiner engsten Verbündeten machte.
Es war ein langer Abend in der Bar gewesen doch wie immer hatte ich meinen Spass. Das Tanzen an der Stange war zu diesen Zeiten das einzige was mich von so einigen Gedanken bewahrte.
Ausserdem diente es zur Ablenkung, die ich mehr als herzlich willkommen hiess in Zeiten wie diesen.
Zusammen mit Kisa verliessen wir ihre Bar und bahnten unseren Weg zum Haus unseres Anführers. Ich war nicht hundert protzentig sicher ob er derjenige war der diesen Clan anführen sollte und ich wusste bereits seit einiger Zeit das meine Verbündete meine Meinung teilte.
Als wir beim Haus ankamen und meine Freundin mich am Arm hielt, blieb ich reflexartig stehen.
Auch ich hörte das Gespräch der beiden und sah die Vampirin neben mir zweifelnd an.
Ihr Blick sagte mir das sie wusste worüber Liam und Carrie sprachen doch mir ging es leider nicht gerade ähnlich.
Wer waren denn bitte die Cullens? Ich hatte noch nie von ihnen gehört. Zumindest nicht soweit ich das beurteilen konnte.
Ich nickte nur stumm als Kisa entschied das wir hinein gehen sollten. Die Art wie Liam über uns gesprochen hatte. Als wären wir nichts weiter als eine Last für ihn.
Dabei waren wir sehr viel älter als er und damit auch sehr viel weiser. Wir hätten eventuelle Informationen die er noch nicht kannte und unsere Gaben wären ihm auch nicht zum Nachteil verpflichtet.
Cariba hingegen entschied sich uns mit einzubinden, was ich sehr befürwortete. Sie war sehr oft auf unserer Seite und ich wusste nicht ob es daran lag das wir uns näher standen als ich Liam oder weil sie uns einfach mehr vertraute als er.
Doch warum wollte er das wir uns ihm anschlossen wenn er nicht einmal genug Vertrauen in uns hatte bei einer Mission zu helfen?
Ich schüttelte den Kopf als wir im Wohnzimmer standen und die beiden Anführer bei dem störten, bei dem sie Zugange waren.
"Ich wage schon beinahe zu behaupten, wir sind in etwas hineingeplatzt." sprach ich mit einem Unterton der nur so vor Sarkasmus tropfte.

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